Politischen Säuberungen der Deutschen Pfadfinderschaft Sankt Georg
»Zelte sah ich, Pferde, Fahnen, roten Rauch am Horizont. Die mit uns ins Lager kamen, sind das Leben so gewohnt.« Lagerfeuerromantik, Freiheit, eine Jugend, frei von dem Zugriff der allgegenwärtigen Unterhaltungsindustrie. Die Bündischen ebenso wie die Pfadfinder wandern seit Generationen aus »Grauer Städte Mauern« und pflegen, ob Sturmvogel, Freibund, Heimattreue Jugend oder eben die Pfadfinderbünde ihren eigenen bunten Lebensstil.
So auch der größte Pfadfinderverband, die »Deutsche Pfadfindergemeinschaft Sankt Georg« (DPSG), deren Weltnetzauftritt sich weltläufig und tolerant gibt. 95.000 Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen biete er mehr als ein Abenteuer. Der Verband verstehe sich als Erziehungsverband: »Die Mitglieder lernen, aufrichtig und engagiert ihr Leben und ihr Umfeld zu gestalten. In Gruppen mit Gleichaltrigen läßt sich dieses Erziehungsziel gut erreichen.« Jugend führt Jugend – ein schönes und bekanntes Programm. Und all diejenigen, die das Abenteuer wagten, könnten sich »mit und in der Gruppe entwickeln«: »Die DPSG erzieht ihre Mitglieder zur kritischen Weltsicht und schafft einen Freiraum für neue Ideen.« Der Schutz und die Weiterentwicklung der einzelnen Person sei das vorrangige Ziel.

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