Der Fernsehtod der Eva Herman: Ein abgekartetes “Spiel”?

 

Am gestrigen abend wurde Eva Herman (48), ehemalige Fernsehmoderatorin und erfolgreiche Buchautorin, vor laufenden Kameras aus der Sendung Johannes B. Kerner rausgeworfen. Dies bildet bisher den traurigen Höhepunkt einer Demontagekampagne.

 

Was ist geschehen, daß es soweit kommen konnte, fragt man sich, wenn man die Sendung selbst nicht mitverfolgt hat.

 

 

Alleine schon die Zusammensetzung der Redner läßt erahnen in welche Richtung der Sendungsverlauf gehen sollte. Auf der einen Seite Johannes B. Kerner, der es offensichtlich in dieser Veranstaltung auf die – was die Einstellungen gegenüber Familie und Mutterrolle betrifft – eher konservativ geprägte Eva Hermann abgesehen hat. Seine Position hat Herr Kerner durch ein kräftiges Resonanzorgan, bestehend aus der alten 68erin Senta Berger (66), der Feministin Margarethe Schreinemakers (69) und dem Komiker Mario Barth (34), flankiert.

 

Die Sendung glich einen Schauprozeß, wobei Johannes B. Kerner die Rolle von Roland Freisler annahm. Die drei Geschworenen Berger, Schreinemakers und Barth hatten sich anscheinend bereits vor der Sendung auf ihr Urteil, den Fernsehtod, geeinigt. Als Zeuge wurde ein Professor der FU Berlin hinzugezogen. Dieser sollte Eva Herman mit erhobenem Zeigefinger über die Deutsche Geschichte unterrichten und ihr die Möglichkeit geben, ihre Schuld einzugestehen. Andernfalls würde er die Höchststrafe beantragen.

 

Doch Eva Herman, die am Anfang noch nicht wahr haben wollte, daß man mit ihr (mal wieder) ein Exempel statuieren wollte, konnte es zum Schluß sicherlich nicht fassen, was da „abgezogen“ wurde. Sie hatte während der „Diskussionsrunde“ die Teilnehmer davor gewarnt so vorzugehen, wie sie es taten. Denn mit solchem Vorgehen würde sie nur den nationalen Parteien in Deutschland zuspielen, die ja stets behaupten, das man in Deutschland nicht zu Familie, Kindern und Werten stehen und auch seine Meinung nicht immer frei äußern kann, ohne Nachteile erleiden zu müssen.

 

Der bekannte Historiker erwähnte mahnend, daß man das Wort „gleichgeschaltet“ nicht einfach so gebrauchen darf. Eva Herman antwortete, daß dieses Wort doch von vielen Zeitungen, u.a. Spiegel, auch verwendet wird. Und dann erwähnte Sie ein etwas, das man in Deutschland in Bezug auf das Dritte Reich anscheinend tunlichst vermeiden sollte: „Natürlich ist er da benutzt worden, aber es sind auch Autobahnen damals gebaut worden und wir fahren heute drauf. Moment.“. … Und auf einmal ging ein Gejaule durch die Diskutanten.

O-Ton Historiker Wippermann (ruft): „JA, DAS IST DAS SCHÖNE. ADOLF HAT DIE AUTOBAHN GEBAUT – JA, DAS WAR ES (ironisch) DAS AUTOBAHN-ARGUMENT IST DAS BESTE (ironisch).“

Schreinemakers: „DAS KANN NICHT SEIN, WAS DU HIER SAGST. TUT MIR LEID. EGAL WER HIER AUCH IMMER APPLAUDIERT, ES TUT MIR LEID. DAS KANNST DU SO NICHT SAGEN.“

 

Es wurde Eva Herman unterstellt, daß sie sich zu viel auf die Schultern geladen hätte und daß sie bei dem ganzen Trubel wahrscheinlich im Kopf ein wenig durcheinander geraten ist. Daß Frau Herman dabei die Klarste im Kopf unter den Rednern war und daß sie am sachlichsten Argumentiert hat, hat dabei niemanden interessiert. Es wurde ihr von den Diskutanten immer wieder nahe gelegt, sich von Ihren Äußerungen zu distanzieren. Dies käme natürlich einem Schuldeingeständnis gleich und würde ihre Klage gegen den NDR untergraben. Das wußte sie genau.

 

Geschickt ist sie den Fettnäpfchen, die Ihr gelegt wurde ausgewichen. Die Autorin des Buches „Das Eva-Prinzip“, das mittlerweile schon über 100.000 Mal verkauft wurde, mußte aber mit Verbitterung feststellen: „Ich muß einfach lernen, daß man über den Verlauf unserer Geschichte nicht sprechen kann, ohne in Gefahr zu geraten.“

Daß der Verlauf des Abends bereits geplant war, hat sich dem mündigen Betrachter erst später ergeben. Beispielsweise schreibt ein Unternehmer (Baustein) aus Stuttgart in das Gästebuch von Eva Hermann:
„Ich habe Durch Insiderwissen erfahren das dies ALLES so geplant war, dieser Abtritt von Frau Herman… Sie selber wußte nichts davon!!“

 

Senta Berger erzählt vor dem Rauswurf nebenbei die folgende interessante Kleinigkeit: „Ich muß jetzt gehen. Es tut mir wirklich leid. Ich kann diese Diskussion nur wirklich Ernsthaft führen, dann muß ich mich ernsthaft vorbereiten und ihre Bücher kennen. Oder aber wir machen, was wir eigentlich auch mal vorgesehen hatten, ich gehe jetzt! Ok?!“

 

Damit hat sie selbst zugegeben, daß dies ein abgekartetes Spiel war. Interessant ist auch, daß dieser pikante Satz von Senta Berger, bevor Eva Herman das Studio verlassen mußte, selbst nicht mal in dem Gesprächsprotokoll von WELT ONLINE auftaucht!

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„Ein Elefant, der sich nicht bewegt, merkt seine Fesseln nicht!“ Das gilt für viele Deutsche ebenfalls. Sie leben ihr Leben, ohne Verständnis für aktuelle bestehende Probleme unseres Landes und ohne Courage. Hauptsache sie haben einen Arbeitsplatz und können zwei Mal im Jahr in den Urlaub fahren. Dann ist alles bestens und es darf am Status Quo nicht gerüttelt werden.

 

Doch Fälle wie Eva Hermann, Hohmann, Günzel oder auch mein Fall (–> hier) beispielsweise zeigen, wie weit es in Deutschland mit der hochgepriesenen Meinungsfreiheit in dem freiesten Land der Welt her ist. Egal ob Amerikaner oder Franzosen, die die Vorfälle bei J.B.Kerner kennen, schütteln den Kopf mit der Feststellung, daß so etwas nur in Deutschland möglich ist.

 

Kinder merkt Euch also, je schlechter Eure Meinung zu Deutschland, zu Werten, zu (deutschen) Tugenden ist, desto weiter kommt ihr. Alles andere macht Euch nur kaputt. Also verhaltet Euch immer so wie die ANTIFA-Runde bei Kerner und ihr könnt vielleicht sogar drei Mal im Jahr in den Urlaub fahren!

 

Auch wenn es der herrschenden Politikerkaste, dem Zentralrat und den Meinungsmachern des Mediensumpfes nicht paßt: Das Volk und die kleinen Leute stehen hinter Eva Herman. Das sieht man bestens an hunderten Kommentaren und Geästebucheinträgen. Beispielweise auch auf der Seite von Frau Herman, auf: www.eva-herman.de im Gästebuch. Zeitweise kommen die Lektoren mit dem Freigeben der Gästebucheinträge nicht mehr nach.

 

Johannes Gross hat es so formuliert: “Je länger das Dritte Reich zurückliegt, umso mehr nimmt der Widerstand gegen Hitler und die Seinen zu.” Die Saat der 68er ist aufgegangen und trägt bereits volle Früchte. Doch hat sie eben auch Ihren Höhepunkt bereits überschritten. Gott sei dank.

 

Bleibt zu hoffen, daß unsere Jugend sich immer mehr von den bereits durch die Lehrer angezogenen Schuldpsychosen befreit und einen Weg zu einem freien, selbstbewußten und (selbst-)gerechten Volk geht.

 

Die Fußball-Weltmeisterschaft 2006 in unserem Land, hat ein derart tolles Nationalgefühl geschaffen, das wir seit der Wiedervereinigung 1990 nicht mehr hatten. Überall sah man schwarz-rot-gold. Das war der herrschenden Schicht suspekt und man wollte etwas dagegen unternehmen. Die Lehrergewerkschaft (GEW) beispielsweise, wollte eine Informationsbroschüre an Schüler verteilen lassen, die zum Thema „Die Grausame Geschichte unserer Nationalhymne“ hatte. Daß wir jedoch im Vergleich zu anderen Ländern eine recht friedvolle Nationalhymne (Deutschlandlied) haben, das interessierte niemanden der Macher.

 

Auf YOUTUBE.com (oder auch beim zdf) kann man sich die Sendung noch mal anschauen.

Am besten ist es, wenn man ein wenig Galgenhumor hat oder sich erst gar nicht dieser Problematik bewußt ist. Stefan Raab hat sich dieses Themas auf seine Art und Weise angenommen: ;-)

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Ein hoch auf unser System!

 

 

 

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